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Hubert Groß ist der neue König der Gothaer Altschützen

Traditionsgemäß wurde das Schützenfest der Gothaer Altschützen am Samstag letzter Woche mit dem Schützenball und der Proklamation des neuen Königshauses beendet. Oberschützenmeister Jürgen Frankenberg verwies in seiner kurzen Begrüßungsrede auf ein gelungenes Fest und bedankte sich bei allen fleißigen Helfern. „Eine mit Höhepunkten gespickte Woche liegt hinter uns und neben dem Familientag und dem „Tag der offenen Tür“ gehörte der Besuch des Schützenmuseums in Coburg zu den Ereignissen, die vor allem die Schützenjugend des Vereins begeistert hatte“ so Frankenberg. Weiterhin verwies er auf die rege Betriebsamkeit auf den Schießständen. Mit 333 Starts beim Schießen auf die Königsscheibe wurde in diesem Jahr ein Rekordergebnis erzielt, was allerdings zur Folge hatte, dass die „beste Zehn“ nur mit elektronischen Hilfsmitteln festgestellt werden konnte.
Landrat Konrad Gießmann, der mit seiner Gattin zu den Ehrengästen des Schützenballs zählte, unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit in den Vereinen. Besonders lobenswert sei die hervorragende Arbeit im Jugendnachwuchsbereich der Jungschützen der ASG, so Gießmann. Er bedankte sich bei allen, die diese wichtige Aufgabe unterstützen. Unter Beifall der Anwesenden übergab er einen Scheck in Höhe von 250, - €, der für die Arbeit mit der Schützenjugend verwendet wird.
Pünktlich 20.30 Uhr begann dann die mit Spannung erwartete Proklamation des neuen Königshauses. Die absolut beste Zehn hatte Hubert Groß geschossen, der nun für ein Jahr die Königswürde des Vereins tragen wird. Ihm zur Seite stehen als erster Ritter Joachim Schönknecht und als zweiter Ritter Peter Möllers. Oberschützenmeister Frankenberg wünschte dem neuen Königshaus für das kommende Jahr alles Gute, viel Erfolg, aber auch Spaß bei der Erfüllung des Amtes. Nach der sich anschließenden Gratulationskur wurde noch ausgiebig gefeiert und das „Tanzbein geschwungen“.

Wiedergründung der Altschützen vor 25 Jahren gefeiert (TA 03.02.2015)
Hans Beck und Theodor Bonsack gehörten zu den Initiatoren. Verein hat fast 200 Mitglieder, ist sportlich aktiv und bereichert Stadtfeste

Gotha. (Von Heiko Stasjulevics) Mit einer Festveranstaltung wurde am vergangenen Samstag an die 25-jährige Wiederaufnahme der Vereinstätigkeit der Gothaer Altschützen erinnert. Das Jubiläumsfest begann natürlich mit Böllerschüssen. Beim Festprogramm sang der Gothaer Kinderchor unter Leitung von Susanne Poleuch, auch das Violin-Duo Bergfeld trug zur festlichen Stimmung bei.
1990 gründeten Hans Beck und Bäckermeister Theodor Bonsack unter der Obhut der Altschützen Hans-Rolf Schröter, Wilhelm Herzog und Karl Meyfahrt, einen neuen Gothaer Schützenverein, der die Tradition der Altschützengesellschaft Gotha fortsetzen sollte. In Gotha wurden übrigens bewaffnete Bürgerschützen bereits im 12. Jahrhundert erwähnt, hier hat das Schützenwesen also eine jahrhundertealte Tradition.
Wie Ordensmeister Hans Beck, einer der Gründer, erklärte, sei die Reaktion nach seinem Aufruf damals erstaunlich gewesen. Per Post hätten sich sofort viele Gothaer als Interessenten gemeldet. "Ich erinnere mich daran, dass die ersten Bürger Sabine und Peter Möllers waren, Jürgen Ehrlich und Günter Hirche gehörten ebenfalls zu den ersten Mitmachern."
Hans Beck wurde dann am 27. Januar 1990 zum ersten Vorsitzenden gewählt. Theo Bonsack sein Stellvertreter, Jürgen Ehrlich Sportleiter, Günter Hirche Schriftführer und Dieter Brodrecht Schatzmeister. Dieser Vorstand bewährte sich zehn Jahre lang. Hans-Rolf Schröter hatte dem neuen Vorstand damals Schriftstücke und den Königsorden übergeben, die er über die Jahrzehnte hinweg bewahren konnte. Er versicherte dem neuen Vorstand, dass die Altschützengesellschaft zwar verboten, aber nie satzungsgemäß aufgelöst worden war. Und am 3. März 1990 veranstaltete die Altschützengesellschaft zu Gotha dann im Berggarten ihre offizielle Wiederbelebungsfeier.
Die Altschützengesellschaft wurde also wie Phönix aus der Asche zu neuem Leben erweckt, betonte Hans Beck. Seitdem spielt die Altschützengesellschaft mit ihren fast 200 Mitgliedern eine wichtige Rolle in der Residenzstadt. Ob sie nun in ihren bunten Röcken die Stadtfeste zieren oder mit ihren sportlichen Erfolgen glänzen, den Namen der Stadt, in der ja auch im Jahre 1861 der Deutsche Schützenbund gegründet wurde, tragen sie weiter hinaus.




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